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W-LAN und MAN

Hier stellen wir ihnen die Funknetzwerktypen W-LAN und MAN vor.

W-LAN: W-LAN ist eines der gängigsten Formen der Funkübertragung von heute. Fast jeder Haushalt besitzt mittlerweile W-LAN, um drahtlos mit dem Computer im Internet surfen zu können.

Die Abkürzung W-LAN steht für Wireless Local Area Network und bezeichnet damit ein „drahtloses lokales Netzwerk“. Der Vorteil eines drahtlosen Netzwerkes ist die Flexibilität. Eine Kabelverbindung, beispielsweise LAN, ist in der Regel nur lokal verfügbar, an einem Arbeitsplatz beispielsweise. Wenn man jedoch mit seinem Laptop abends noch etwas im Bett oder beim Frühstück am Tisch Surfen will, dann bietet das wireless Network dazu die Möglichkeit. Als Drahtloses Netzwerk birgt das W-LAN jedoch auch Gefahren die man nicht vernachlässigen sollte, sowie eine gewisse Strahlenbelastung.

MAN: MAN ist ein Netzwerk, welches die wichtigsten bzw. größten Firmen innerhalb einer Stadt miteinander verbindet um schnellen Datentransfer zu gewährleisten. Die Verbindung wird hierbei über Glasfasertechnologie umgesetzt und teilweise haben solche Netzwerke eine Ausdehnung von bis zu 100 Kilometern. Obwohl diese Form des Netzwerks keine Funktechnologie einsetzt, ist sie hier trotzdem der Vollständigkeit halber aufgeführt. MAN selbst bedeutet Metropolitan Area Network und in Deutschland existierten solche Netzwerke beispielsweise in Berlin, München und Frankfurt schon im Jahre 2002.

Mittlerweile haben nahezu alle Ballungszentren in Deutschland solch eine Netzwerkverbindung. Das MAN soll jedoch in Zukunft vom Metro Ethernet ersetzt werden. Mittlerweile gibt es neben der Telekom ca. 20 weitere Vertreiber dieser Technologie, welche in Großstädten solche Netzwerke verlegen.